Der Modulkasten

Wie bereits auf der vorherigen Seite beschrieben, ist das Nord-Modul am einfachsten an der Form der Kopfstücke und der Gleislage der beiden Gleise zu erkennen. Auf dieser Seite wollen wir Ihnen einige Informationen zum Bau eines Nord-Modules, insbesondere des Modulkastens, geben.

Die hier gemachten Angaben entsprechen exakt der Nord-Modul-Norm. Auf Abweichungen wird, sofern vorhanden, gesondert hingewiesen.

Wenn Sie hier klicken bekommen Sie eine Zeichnung mit den wichtigsten Maßen des Stirnbrettes angezeigt. Der MEC Barsinghausen, als "Erfinder" des Nord-Modules, hat die Rundungen damals mit der Stichsäge festgelegt. Somit ist diesbezüglich keine genaue Maßangabe möglich. Die hier dargestellte Zeichnung wurde vom MMV Vegesack erstellt. Die Rundungen auf der Oberseite des Stinbrettes entsprechen nur annähernd den Originalmaßen. Die übrigen Angaben entsprechen genau der Norm.

Die Länge eines Modules ist nicht genormt. Sofern Sie mit Ihre Module mit einer Oberleitung versehen möchten, sollten Sie allerdings die Länge des Fahrdrahtes beachten.


Oben sehen Sie die Explosionszeichnung eines Nord-Modules. Die Spanten und die Unterstützung für das Trassenbrett sind natürlich nicht vorgeschrieben. Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, dass das Trassenbrett im Laufe der Zeit mit Sicherheit durchhängt. Eine unschöne Berg- und Talfahrt der Züge ist dann die Folge.

An dieser Stelle erlauben wir uns noch einen Hinweis zur Stabilität eines Modules. Die Erfahrung hat gezeigt, dass es nicht reicht, die Seitenbretter lediglich miteinander zu verschrauben. Ausgebrochene Stirnbretter können die Folge sein. Die Ecken sollten auf jeden Fall verstärkt werden. Diesbezüglich hat jeder Verein oder jeder Modulbauer seine eigenen Philosophien entwickelt. Eine Möglichkeit ist, einfach Holzklötzchen oder Dreiecke in die Ecken zu kleben bzw. zu schrauben. Dies verstärkt allerdings lediglich die Ecken. Eine Alternative, die die Stabilität des gesamten Modules erhöht, ist der Einbau eines Bodens. Wie bereits erwähnt, muss hier jeder Erbauer eines Modules seine eigenen Lösungen finden. Wir können an dieser Stelle lediglich Tipps und Anregungen geben.

Zum Schluß noch ein Hinweis auf die Farbe. Hierzu sieht die Nord-Modul-Norm die RAL-Farbe 8011 (Nußbraun) vor. Allerdings gibt es unter den Mitgliedsvereinen der Arge-Nordmodul Abweichungen. Als Beispiel sei an dieser Stelle der 1. MEC Syke erwähnt. Der 1. MEC Syke streicht seine Module in einem Grauton (Telegrau , RAL 7045). Den Unterschied sehen Sie, wenn Sie sich die Bilder der Ausstellung in Vegesack ansehen.


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