Geschichte und Philosophie des Nord-Modules


Modellbahnfreunde, die zu Hause nicht genügend Platz für eine großzügig gestaltete Anlage haben, auf der sie Züge in ihrer wirklichen Länge bis zu vier Metern fahren lassen können, finden eine Alternative im Bau und Betrieb von sogenannten Nord-Modulen.

Der Bau von Modulen bietet, neben dem geringeren Platzbedarf, noch einige weitere Vorteile. So hat man immer nur ein übersichtliches Stück Modellbahn zu gestalten. Bei einer großen stationären Anlage verliert man im Zweifel doch schnell die Lust am Bau, wenn man so garnicht sieht, daß es voran geht. Auch kann man sich mit Gleichgesinnten treffen, seine "kleine Welt" zeigen und wenn sich die Gelegenheit bietet, zu einer großen Modellbahnanlage zusammenfügen.

Bild Münster

Bei vielen Ausstellungen wurden der staunenden Öffentlichkeit Modellbahnanlagen mit einer Länge von bis zu 300 Metern präsentiert.

Hand aufs Herz, hat ihr Partner oder Freund immer Lust, sich Ihre neuesten Anlagenteile im Keller anzusehen? Wohl in der Regel eher nicht, oder? Es gibt sicher viele wunderschön gestaltete Modellbahnanlagen in Kellern und auf Dachböden, die ein stolzer Erbauer mangels Transportfähigkeit nicht zeigen kann, dies naturgemäß jedoch gerne tun würde. Also warum nicht sofort Nord-Module bauen?

Auch lassen sich Module naturgemäß detailierter gestalten. Bei einer großen stationären Anlage wird man sicher zunächst "Meter machen" um etwas Grün auf die Anlage zu bekommen. Ein Modul hingegen, kann man sofort mit vielen kleinen Details ausstatten.

Das Nord-Modul gibt es seit 1983. Entwickelt hat es der Modelleisenbahnclub Barsinghausen e.V.. Inzwischen ist das Nord-Modul in vielen europäischen Staaten zu Hause. Auch in den USA gibt es inzwischen einige Vereine, die Module nach der Nord-Modul-Norm bauen.

Klicken Sie auf diesen Schriftzug um alles über die Normen des Nord-Modules zu erfahren.


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