FAQ


Hier finden Sie Fragen, die im Laufe der Zeit an den ArGe e.V. gestellt wurden. Wir versuchen die Fragen an dieser Stelle so informativ wie möglich zu beantworten. Die Seite werden wir, so wie die Fragen bei uns eingehen, erweiteren.


Frage:
Hallo, ich hätte gerne von Ihnen erfahren wie Sie Ihre Gleise auf dem Kork bzw. ich verwende Styropur(Parkettverlegung)befestigen. Da ich schon probeweise mit Nägel diese befestigt habe und mal ein Zug darüber gefahren habe, war ich etwas enttäuscht das es ganz schön laut war. Auf viele Messen und Ausstellungen war dieses nicht so, da war nur ein schöne rauschen der Züge zu hören. Ich vermute das durch die Nägel dieses passiert. Da ich überwiegend Flexgleise benutze habe ich nun probleme sonst diese zu befestigen.
Antwort:
Die überwiegende Mehrheit der ArGe Nord-Modul Mitglieder verwendet 5 mm starke Korkplatten als Gleisbett. Kork hat ein gutes Dämmverhalten und ist stabil. Wir verkleben die Korkbettung ganzflächig mit einem Kontaktkleber. Bilder der Modulübergänge sind unter Tipps und Tricks auf der ArGe Homepage zu finden. Die Gleise werden dann ausgerichtet, provisorisch genagelt und anschließend mit Heißkleber (nicht zu dick, sonst sieht man die Klebestellen) befestigt. Die Nägel können dann wieder entfernt werden. Es lässt sich schon alleine aufgrund des Klangkörpers "Modul" nicht vermeiden, dass Fahrgeräusche zu hören sind. Ohne Nägel sollten die Geräusche jedoch deutlich geringer ausfallen. Abgesehen davon besteht auf Messen immer ein extrem hoher Geräuschpegel, der die Fahrgeräusche schluckt. Im ruhigen Keller sieht die Geräuschentwicklung auf dem gleichen Modul ganz anders aus.

Frage:
Hallo Liebe Kollegen, würde gerne wissen mit was für einem Programm ihr die Aufbaupläne für eure Ausstellungen zeichnet.
Antwort:
Wir verwenden für die Planung ein CAD Programm. Jedes einsatzbereite Modul eines jeden ArGe Mitgliedes ist als Makro in einer Datenbank hinterlegt. Steht eine Ausstellung an, wird zunächst der Ausstellungsraum gezeichnet, anschließend werden die einzelnen Makros zu einer Modellbahnanlage zusammen gefügt. Das ganze Verfahren ist zwar sehr zeitaufwändig, aber auch sehr praktisch.
Es gibt mehrere CAD Programme, die für diese Aufgabe geeignet sind. Letztendlich muss jeder für sich selber entscheiden, welches Programm er bevorzugt. Einen Namen werden wir zur Vermeidung von Schleichwerbung nicht nennen. Wir bitten um Verständnis. Die meisten Programme sind allerdings in der Lage die Daten in einem Format abzuspeichern, welches auch von anderen Programmen gelesen werden kann.

Frage:
Welche maximale Zuglänge bzw.Länge der Blockstrecken verwenden Sie?
Antwort:
Grundsätzlich gilt: Es gibt bei den Zuglängen keine Grenzen. Was die Loks und die Kupplungen hergeben, ist theoretisch möglich. Soviel zur Theorie.In der Praxis wird man die Zuglängen an die Module bzw. die Betriebsstellen (Bahnhöfe etc.) anpassen. Ein zu langer Zug, der mit dem Schwanz Weichenstraßen blockiert macht keinen Sinn und keinen Spaß."Block" hört sich im ersten Moment nach automatischer Steuerung an? War das gemeint? Für die Blocklängen gibt es keine Regeln. Dazu kann man ebenfalls nur sagen, jeder Verein hat hier seine eigenen Vorstellungen und seine eigene Technik. Die Länge der Blockstrecken kann grundsätzlich variabel gestaltet werden. Je nach Aufbau der Anlage wird ein Block verlängert oder verkürzt. Einige Vereine fahren komplett ohne automatische Blöcke. Zwischen die Betriebsstellen werden einfache Trafostationen geschaltet.
Grundsätzlich muss man bei der Planung von Streckenabschnitten die Leistungsstärke der elektrischen Ausrüstung berücksichtigen. (Leitungsquerschnitt der Kabel, Stärke der Trafos usw.). Bestenfalls bummeln die Züge über die Anlage wenn der Spannungsabfall bei einer zu langen Strecken zu groß wird. Schlimmstenfalls kann zu zu Bränden und Schmorrschäden kommen, wenn die Leitungsquerschnitte der Verkabelung bei zu langen Abschnitten zu klein sind.

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